Michael Burry Vermögen: So reich ist der „Big Short“-Investor wirklich

Nettovermögen (Schätzung): 200–300 Mio. € (Stand: August 2025)
Einnahmequellen: Hedgefonds-Gewinnbeteiligungen (Scion Capital/Scion Asset Management), Eigenhandel & Dividenden/Zinsen, Buch-/Filmrechtebeteiligungen indirekt (Ratgeber-/Vortragsmarkt), Beratung
Geburtsdatum: 19. Juni 1971
Staatsangehörigkeit: US-amerikanisch

Michael J. Burry ist der Gründer von Scion Capital (2000–2008) und seit 2013 von Scion Asset Management. Berühmt wurde er, weil er ab 2005/06 über CDS-Positionen gegen US-Subprime-Hypotheken wettete – die Wette, die im Buch und Film „The Big Short“ verewigt wurde. Der persönliche neunstellige Gewinn aus dieser Phase sowie spätere Investmentrenditen bilden den Kern seines Vermögens.

Finanzfokussierte Biografie

Burry startete als Value-Investor mit einem Blog/Newsletter und überzeugte früh mit marktüberlegener Einzeltitelauswahl. 2000 gründete er Scion Capital, lieferte in den Krisenjahren 2000–2002 deutliche Outperformance und strukturierte 2005/06 seine nun legendäre Subprime-Short-Strategie. Nach der Finanzkrise schloss er den Fonds, investierte privat und kehrte 2013 mit Scion Asset Management zurück. Seither ist er für zyklische, teils konträre Positionierungen bekannt, die sich in den SEC-Formularen (13F/ADV) nachvollziehen lassen. Seine Vermögensbildung beruht auf (1) Performance-Gebühren/Carried Interest aus der Fondszeit, (2) Erträgen seines Eigenportfolios und (3) vermarktungsnahen Einnahmen (Gastvorträge/Beratung).

Aufschlüsselung des Nettovermögens (Schätzung)

  • Hedgefonds-Cashflows (historisch): Performance Fees/Carried Interest aus Scion-Capital-Jahren inkl. „Big Short“-Gewinnphase als größter Baustein
  • Eigenes Wertpapierportfolio: Langfristige Value- und Sondersituations-Investments; laufende Dividenden/Zinsen
  • Beratung & Vorträge: Unregelmäßige, aber gut dotierte Honorare
  • Bargeld/kurzfristige Anlagen: Sicherheitsreserve für opportunistische Käufe
  • Immobilien/Beteiligungen: Öffentlich wenig dokumentiert; kein prominentes Immobilien-Portfolio bekannt

Jährliche Einnahmen & Ausgaben (Indikation)

  • Einnahmen: 2–10 Mio. € p. a. (Markt- und Positionsabhängigkeit sehr hoch)
  • Ausgaben: Research/Team, Steuern, Vermögensverwaltung, Lebenshaltung
  • Besonderheiten: Ertragsvolatilität durch konträre Makro-Positionen; 13F spiegelt nur US-Aktien/Optionen wider (kein vollständiges Bild)

Vermögensentwicklung (Schätzung)

JahrGeschätztes Vermögen
201050–100 Mio. €
2015150–200 Mio. €
2020200–250 Mio. €
2023220–280 Mio. €
2025200–300 Mio. €

Häufige Fragen (FAQ)

Wie hat Burry sein Geld hauptsächlich verdient?
Durch die Subprime-Wette (2005–2008) und Performance-Gebühren sowie spätere Eigenanlagen.
Was macht Scion Asset Management heute?
Ein aktiver, opportunistischer Fonds mit Value-/Sondersituationsfokus; Positionen sind teilweise in SEC-13F-Meldungen sichtbar.
Ist Burry Milliardär?
Nein, seriöse Schätzungen liegen deutlich darunter (hoher dreistelliger Millionenbereich).

Quellen (Auswahl)

  • SEC-Datenbanken (Form ADV/13F) zu Scion Asset Management
  • Michael Lewis: „The Big Short“; Filmadaption „The Big Short“
  • Profile & Interviews (Bloomberg, WSJ, CNBC)

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